Samstag, 23. September 2017

Peter Bürger

*1961 in Eslohe. Seit dem 18. Lebensjahr Mitglied der internationalen katholischen Friedensbewegung pax christi (später auch: DFG-VK, Internationaler Versöhnungsbund). Studium der katholischen Theologie (Bonn, Paderborn, Tübingen), Krankenpflegeexamen, Anstellungen in Krankenhäusern und im psychosozialen Bereich. Seit 2003 freiberuflicher Publizist.

Buchveröffentlichungen (Auswahl): Napalm am Morgen (2004); Hiroshima der Krieg und die Christen (2005); Kino der Angst – Terror, Krieg und Staatskunst aus Hollywood (2005/2007); Bildermaschine für den Krieg (2007); Die fromme Revolte – Katholiken brechen auf (2009); Friedenslandschaft Sauerland (2016); Sühnekreuz Meschede (2016, zusammen mit Jens Hahnwald); Sauerländische Friedensboten (2016, als Hrsg.).

Die Studien zur massenkulturellen Kriegspropaganda wurden 2006 mit dem Bertha-von-Suttner-Preis ausgezeichnet.

Vorträge – Themen (Stand 2017)

 

A. Kriegspolitik – Visionen für Frieden und Zukunft der einen Menschheit

  1. „One Human Family“*: Die Einheit der menschlichen Familie auf dem Globus als Schlüsselsymbol für Gewaltüberwindung und die Zukunft des Lebens [Impulse – Meditation; Vortragsform vgl. D.2].
  2. Die deutsche Militärdoktrin aus christlicher Sicht – Über Kriegspolitik zur Sicherung wirtschaftlicher und geostrategischer Interessen [Impulsvortrag; aktualisierte Ausarbeitung mit Blick auf die „Weißbuch-Debatte“ auf Anfrage].
  3. „Den Krieg verlästern“: Wie kann der militärische Heilsaberglaube in der öffentlichen Wahrnehmung entzaubert werden? [laufendes Projekt; als Impulsvortrag oder Workshop möglich].

 

B. Kriegsweltbilder – Film – Massenkulturelle Kriegspropaganda

  1. Bildermaschine für den Krieg*: Das Curriculum der massenkulturellen Kriegspropaganda [Vortrag zur Einführung in den Themenkomplex].
  2. Kino der Angst*: Einblicke in das Pentagon-geförderte Militainment aus „Hollywood“ im Hintergrund der neuen Kriegs-Weltunordnung. [Dreistündiger Workshop oder Tagesveranstaltung, durchgehend mit Filmbeispielen].
  3. Napalm am Morgen*: Der Vietnamkrieg und das Kino [Ausarbeitung auf Anfrage].
  4. Krieg als Computerspiel?: Impulsvortrag zum Zusammenhang von unterhaltungsindustriellem Angebot, militärtechnologischen Revolutionen und „virtuellem Krieg“.
  5. Islamophobie und Terror im Kriegskino* [Ausarbeitung auf Anfrage].

 

C. Krieg und Kirche: Geschichtsgedächtnis um der Zukunft willen

  1. „Münze – Macht – Militär“: Der frühe christliche Pazifismus und die Verweigerung gegenüber dem römischen Imperium [Impulsvortrag; weitergehende Ausarbeitung nur mit Vorlaufzeit].
  2. „Deutsch-katholischer Dschihad 1914-1918“: Kirche und erster Weltkrieg.
  3. „Es droht eine schwarze Wolke“*: Katholische Kirche und zweiter Weltkrieg.
  4. Lorenz Kardinal Jaeger* – Die Kriegsassistenz des Paderborner Erzbischofs 1941-1945
    [Vortragsbeispiel im Internet: www.youtube.com/watch ].
  5. „Friedenslandschaft Sauerland“*: Pazifismus und Antikriegsprotest in einer katholischen Region [Exemplarische „Regionalgeschichtsschreibung im Dienst des Friedens“].
  6. Remilitarisierung in der Adenauer-Ära und christlicher Protest [Impulsvortrag; weitergehend nach Anfrage].
  7. Hiroshima, der Krieg und die Christen* [Haltung zur Atombombe].

 

D. Theologische Vorträge und Meditationen

  1. „Eine Messe für Noah Chaim und seine Urenkel“: Die Kirche unter Franziskus und der zivilisatorische Ernstfall auf unserem Globus [zur „ökologische Frage“].
  2. „Humani generis unitas“: Der katholische Glaubenssatz von der Einheit des Menschengeschlechts – Geschichte und Zukunftsvision [vgl. A.1].
  3. „Die fromme Revolte“*: Kirchenreform auf dem Weg zu einem Christentum im dritten Jahrtausend – Ermutigungen in der „Franziskus-Zeit“ [Themenschwerpunkte nach Absprache].
  4. „Das Ende der katholischen Landschaft“: Was kommt nach dem konfessionellen Milieu? „Kirche nahe bei den Menschen“ statt zentralistischer Pastoralplanungen [Warum die Kirche im Dorf bleiben muss und welche Geschichtserinnerungen in diesem Zusammenhang hilfreich sein können].
  5. „Gott ist Liebe“: Meditative Zugänge zum Dogma der Dreieinigkeit [Ausarbeitung nur auf Anfrage].
  6. „Die Schönheit der Bedürftigkeit“: Ein „neuer“ Zugang zur Reich-Gottes-Botschaft Jesu, zugleich ein kritischer Blick auf Christologien im Bann der Omnipotenz-Ideologie [Ausarbeitung auf Anfrage].
  7. „Alles wirkliche Leben ist jungfräulich geboren“: Das Dogma der Weihnacht jenseits biologistischer Häresien [Ausarbeitung auf Anfrage].
  8. „Der tödliche Konflikt des Geliebten“: Warum das Kreuz nach dem Abschied von einer krankmachenden Opferideologie nicht aus dem Christentum wegzensiert werden darf [Ausarbeitung auf Anfrage].
  9. „Mit Oscar Romeros Augen die Welt neu sehen“ [Meditation oder Vortrag; auch möglich unter Mitwirkung einer Musikgruppe vor Ort; vgl. hier aus einem Abend zusammen mit GRUPO SAL www.youtube.com/watch ].
  10. „Das Lied der Liebe kennt viele Melodien“*: Wie die Kirche aus ihrer Angst vor der homosexuellen Liebe erlöst werden kann [Schwerpunkte & Zielgruppe je nach Vereinbarung].

 

E. Regionalkultur – Sprache – südwestfälische Geschichte

  1. „Fang dir ein Lied an“*: Lebenskünstler und Minderheiten im Sauerland. [Nach Absprache auch Spezialthemen, die im gleichnamigen Buch behandelt werden.]
  2. „Plattdeutsch im 3. Jahrtausend“*: Regionales Kulturgedächtnis und Mundartliteraturgeschichte am Beispiel Südwestfalens.
  3. „Hitler und die Dialekte“*: Waren die Nationalsozialisten wirklich Feinde des Plattdeutschen und der sogenannten Mundartpflege? [Kritischer Blick auf einen liebgewonnenen Mythos über die zentralistische Kulturpolitik der NS-Zeit.]
  4. „Widerstand gegen den Nationalsozialismus – Vorbilder und Märtyrer des katholischen Sauerlandes“ [Ausarbeitung auf Anfrage].


     
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Da ich als freiberuflicher Publizist bei der Bestreitung des Lebensunterhaltes, der Krankenversicherung etc. ausschließlich auf Honorare angewiesen bin, ist es im laufenden Jahr leider nicht möglich, „ehrenamtliche Vorträge“ anzubieten. Der übliche Satz (300,- Euro Honorar; 50 % DB-Fahrtkosten; ggfs. Schlafsack-Übernachtungsplatz) bezieht sich auf Vorträge, bei denen ich auf meine bisherigen Forschungsarbeiten zurückgreife.

Bei Anfragen empfiehlt es sich, via Email ein Telefonat zu vereinbaren, in dem alle Wünsche und Fragen unkompliziert geklärt werden können. Vorab ist es auch möglich, per Email zu einem angebotenen Thema ein Skript* anzufragen.


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Kontakt:
peter@friedensbilder.de
www.sauerlandmundart.de
www.friedensbilder.de