Mittwoch, 13. Dezember 2017

Afrika neu denken

Zahlreiche Menschen aus afrikanischen Ländern leben in Deutschland: Sie selbst oder ihre Eltern und Großeltern sind aus den verschiedensten Gründen eingewandert. Sie studieren und arbeiten hier, sie treffen sich in Gemeinden und vernetzen sich in eigenen Communities. Und sie pflegen teils sehr intensive Kontakte mit ihren Herkunftsländern.

Trotz ihrer Kompetenz sind sie jedoch in Deutschland nur selten an Diskussionen und Entscheidungsprozessen zur Zukunft der afrikanischen Regionen beteiligt. Der Diskurs über die „Zukunft Afrikas“ wird stattdessen von Akteuren der Entwicklungshilfe-Industrie und selbsternannten Afrika-Experten dominiert. Das führt dazu, dass nach wie vor festgefahrene Bilder von „Armut“ und „bad governance“ diesen Diskurs in der Öffentlichkeit prägen.


AFRKA NEU DENKEN dagegen biete Menschen aus afrikanischen Ländern ein Forum, die hier leben und in verschiedensten Bereichen aktiv sind, sowie Menschen, die sich für Afrika interessieren und bereit sind, sich auf andere als die vorherrschenden Perspektiven einzulassen: Es geht darum, eigene Afrika-Konzepte zu entwickeln und Netzwerke zu identifizieren oder zu bilden, um diese Konzepte umzusetzen.
Großer Wert wird auch darauf gelegt, „best practices“ aus anderen Ländern vorzustellen – mit dem Ziel, Aktionsmöglichkeiten für den deutschen Kontext sichtbar zu machen.

Dr. Boniface Mabanza für den Trägerkreis Afrika-Konferenz

 

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