Sonntag, 19. November 2017

Bund der religiösen SozialistInnen Deutschlands (BRSD)

Wir sind der Meinung: auch 2014 genügt es nicht, Basisgemeinden in Brasilien und Zapatisten in Chiapas schick zu finden, aber sich in Deutschland vor einer Organisierung zu hüten. Denn die beste Form der Solidarität mit den Armen dieser Welt ist der Kampf um Veränderung in den kapitalistischen Zentren. Auch deswegen gibt es uns!

Wir sind eine christliche und sozialistische Bündnisorganisation, keine Partei und keine Sekte, auch keine Kirche oder Therapiegruppe. Wir sind ein Zusammenschluss von linken Christinnen und Christen, die miteinander nachdenken, arbeiten und feiern - und das seit 77 Jahren!

1926 entstanden und in dieser Zeit direkt und indirekt mit den Namen bekannter christlicher und jüdischer Intellektueller verbunden (Blumhardt, Ragaz, Buber, Tillich, Dirks), sind wir heute ein Bündnis von Menschen unterschiedlichster theologischer und politischer Prägung, die mit dieser Organisation einen Beitrag zur Herausbildung eines "fortschrittlichen politischen Blocks" leisten wollen:
damit in dieser Gesellschaft die Akzeptanz für sozialistischen Politik wächst und
damit unsere Kirchen ein Teil der Lösung werden, statt ein Teil des Problems zu sein.

Wir sind auf internationaler Ebene Mitglieder der "International League of Religious Socialists", die wiederum zur Sozialistischen Internationale gehört. Wir sind auf nationaler Ebene Mitglied der "Initiative Kirche von unten".

Zu unseren derzeitigen Aktivitäten gehören regelmäßige Tagungen, regionale Gruppentreffen, Teilnahme an Kirchen- und KatholikInnentagen.

Ansprechpartner: Reinhard Gaede, Wiesestr. 65, 32052 Herford, 05221-342556, sekretariat[at]brsd.de  

http://www.brsd.de